Internationaler Anti-Homo- und Trans*phobie Tag „Wir zeigen Homo- und Trans*phobie die #RoteKarte!“

Am 17. Mai war der internationale Anti-Homo- und Trans*phobie Tag, an dem alle Menschen ihre Solidarität gegenüber Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Trans*personen zeigen können und sich gegen die Diskriminierung aussprechen konnten. Auch die Stadt Dortmund setzte in diesem Rahmen ein deutliches Zeichen gegen Ausgrenzung und Diskriminierung.

Bei dem Straßenfest „DortBUNT – eine Stadt, viele Gesichter“ am 08. Mai 2016 hat die städtische Koordinierungsstelle für Lesben, Schwule und Transidente zusammen mit der Zivilbevölkerung, Fotos für die NRW-weite Aktion „Zeig Homo- und Trans*phobie die Rote Karte!“ von der Fachberatungsstelle „gerne anders!“ und der Kampagne „anders und gleich – Nur Respekt Wirkt.“, aufgenommen. Diese entstandenen Fotos sprechen sich für Vielfalt und gegen Diskriminierung aus und sie werden in den sozialen Netzwerken hochgeladen/gepostet.

Auch der SLADO e.V. hat am 17. Mai eine interaktive Aktion unter dem Motto „Liebe ist …“ am Reinoldikirchplatz von 16 bis 17 Uhr veranstaltet, zu der interessierte Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen waren. SLADO e.V. ist der Dachverband der Schwulen-, Lesben-, Bisexuellen- und Transidentenvereine und -initiativen in Dortmund und setzt sich in vielfältiger Weise für die Belange von Lesben, Schwulen und Transidenten (LGBT) ein.

Wie in den letzten Jahren wurde auch am 17. Mai die Regenbogenfahne vor dem Dortmunder Rathaus gehisst, um sich gegen Homo- und Trans*phobie auszusprechen. Denn auch im Jahr 2016 werden homosexuelle und transidente Menschen immer noch diskriminiert und verfolgt, auch hier in Dortmund.

Abfällige Blicke oder homophobe Sprüche bis hin zu körperlichen Übergriffen gegenüber (vermeintlich) homosexuellen Menschen sind alltäglich. Ebenso sind immer wieder Trans*personen  Zielscheibe verbaler oder körperlicher Angriffe oder Menschen, die sich weder als Mann noch als Frau einordnen lassen wollen.

Susanne Hildebrandt von der städtischen Koordinierungsstelle für Lesben, Schwule und Transidente ruft deswegen dazu auf, bei homophoben und trans*phoben Sprüchen und vor allem bei Übergriffen hinzuschauen und einzugreifen.

Weitere Informationen zu der NRW-weiten Aktion unter: www.rotekarte.nrw

Weitere Informationen zu den Initiatoren und Initiatorinnen www.andersundgleich-nrw.de und www.gerne-anders.de

Quelle und Foto: Stadt Dortmund

(Visited 79 times, 1 visits today)