Let’s DR!FT – Die Real Racing Simulation im Produkttest

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Hallo Produktgenießer,

mit dem heutigen Testbericht wenden wir uns an alle Motorsportenthusiasten, Tuningfreunde, Driftliebhaber, Freunde von „heißen Schlitten“ und natürlich an die, die es noch werden.

Denn bei 5,2 l V8 Motor mit 550 PS kommen die meisten Fans der Racing-Szene ins schmunzeln.

Denn genau das hat unser Testwagen!

Wie, EnjoyNews testet ein Fahrzeug mit 550 PS? Ja, wenn obgleich auch nur in einem Maßstab von 1:43

Genauer gesagt geht es um die Real Racing Simulation DR!FT. (die Artikel wurden uns kostenlos zur Verfügung gestellt)

Bekannt wurden die DR!FT-Racer durch eine Fernsehsendung. Die Racer sollen echtes Drift-Feeling vermitteln. Ganz mit realistischem Fahrverhalten, Motorsound, Brems- und Schaltgeräusche.

Geht das wirklich?

Zunächst ein paar Zeilen zur Entstehungsgeschichte und der Idee dahinter (Quelle: STURMKIND GmbH):

DR!FT ist die erste Simulation realer Fahrphysik im Maßstab 1:43. Erlebe einzigartige Rennen und spektakuläre Drifts auf Deinem Parcours – bahnungebunden!

Die DR!FT-Racer fahren, beschleunigen, driften und lenken genauso wie ein Rennauto in der großen Welt – auf Küchentisch, Fußboden oder auf Deiner selbst gestalteten Rennstrecke.

High-Tech-Robotic in Höchst-Form – unsere Rennwagen bringen die Illusion in die reale Welt.

Die patentierte RRS-Technologie ermöglicht es, die komplexe Simulation in realistisches Fahren umzuwandeln. Sogar das Eintauchen beim Bremsen und die Rollneigung bei Lastwechsel werden vorbildgetreu dargestellt! Das Highspeed Bluetooth Modul ermöglicht die präzise Kontrolle Deines Racers – mit deinem Smartphone.

Und – der Motorsound ist echt der Wahnsinn.

Und nun ein paar Daten zum Testprodukt, die Gymkhana Edition Yellow Beast (Quelle: STURMKIND GmbH):

Gymkhana…?

Gymkhana bedeutet im Motorsport das Fahren auf Geschicklichkeit und Präzision. Der Fahrer beweist hier, dass er sein Fahrzeug in jedem Zustand und um alle Hindernisse, wie Reifenstapel oder Pylone, herum unter Kontrolle hat.

Es gibt verschiedene Variationen von Gymkhana. Meist werden einzelne Figuren in abwechselnder Reihenfolge manövriert, zu denen unter anderem Speed-Drifts, 180° Turns, oder 360°-Spins gehören. Der Fahrer soll innerhalb des Zeitlimits so viele Figuren wie möglich absolvieren. Für das Überfahren der Ziellinie innerhalb des Zeitlimits gibt es Extrapunkte.

Das volle Paket – Von Anfang an!

Starte packende Rennen und heiße Gymkhana-Drifts mit Deinen Freunden! Bau Dir mit den enthaltenen Gaming Targets Deinen eigenen DR!FT-Parcours! Du wirst für gute Manöver belohnt! Sammle Punkte und tune damit Deinen DR!FT-Racer virtuell! Hol Dir mehr PS oder tausche Deinen Motor! Wie wäre zum Beispiel der V12? Messe Deine Scores mit DR!FTern weltweit!

Genieße Motortausch, PS-Steigerung und mehr!

Farbe: Curcuma-Yellow

Let’s DR!FT – Die Real Racing Simulation im Produkttest

Motor (simuliert): V8
Hubraum (simuliert): 5,2 l
Leistung (simuliert): 550 PS
Drehmoment (simuliert): 600 Nm
Antriebskonzept (simuliert): Frontmotor mit Hinterradantrieb
Größe Vorbild (L x B x H in m): 4,60 x 1,98 x 1,50
Gewicht (simuliert): 1,6 t / 3527 lb
Größe Modell (L x B x H in mm): 107 x 46 x 35
Kostenfreie App für: Android (ab 4.4) / iOS (ab 9)
Funksystem: Bluetooth Smart
Fahrzeit: 30 min
Ladezeit (vollständige Aufladung): 30 min
Aufladen über: inklusive USB-Kabel
Updatefähigkeit: over the air

Die Verpackung macht einen sehr wertigen Eindruck. Neben einer Kurzbeschreibung sind alle wichtigen Informationen zum DR!FT-Racer enthalten. Was uns direkt ins Auge sticht ist ein Aufkleber mit der Aufschrift „Handmade in Germany“. Gerade dieser Slogan ist in den vergangenen Jahren in Vergessenheit geraten. So steht „Made in Germany“ für Qualität und Stabilität.

Ein Grund mehr diesen Test durchzuführen.

Die Innenkartonage ist schlicht in Schwarz gehalten. Die Front ziert das Produktlogo.

In der Gymkhana Edition (Übersetzt bedeutet das Wort Gymkhana so viel das Fahren auf Geschicklichkeit und Präzision) sind unter anderem neben dem Racer ein USB-Ladekabel, Racing Curbs, Rennstreckenabschnitte wie Start und Ziel sowie eine Sammelkarte enthalten.

Mit der Sammelkarte wurde unser Testteam wieder in die Kindheit versetzt. Denn auf der einen Seite sind neben einem Bild des Racers alle Fahrzeugdaten abgebildet. Ganz wie früher.

 

Auf der anderen Seite kommt etwas Besonderes. Die Monteurin/ der Monteur hat sich handschriftlich dort verewigt. Irgendwie ist das für uns ein Highlight. 

Den Racer kann man mit den mitgelieferten Aufklebern noch „tunen“ bzw. verschönern. Ganz wie bei einem echten Racer.

Der Racer selbst wird über Bluetooth mit einer App gesteuert. Diese kann für alle gängigen Smartphones aus dem jeweiligen Shop heruntergeladen werden.

Man registriert sich in der App mit einer E-Mail Adresse und gelangt danach direkt in das Menü zum Anmelden seines Racers. Doch was steckt dahinter?

Mittels der App kann man sich mit allen DR!FT-Nutzern der Welt messen und vergleichen. Und das in unterschiedlichen Modi. (Renn-/ Driftsimulation). Das spornt den Wettkampfgedanken noch mehr an.

Natürlich kann man hier auch vor Ort gegeneinander Fahren.

Der Racer ist somit vielseitig einsetzbar. Durch die Kombination aus App-/ Handysteuerung und Modellauto ist der Racer unter der Rubrik Gaming einzusetzen. Hier werden zwei Welten in eine Zusammengefasst. Und das macht auch den Reiz aus.

Bei leerem Akku benötigt man zur kompletten Aufladung lediglich 30 Minuten. Sinngemäß entspricht das ca. 30 Minuten Fahrspaß. Das ist für diese Größe sehr ordentlich!

Sobald der Racer aufgeladen ist, kann der Fahrspaß beginnen.

Die Kopplung durch die App via Bluetooth ist denkbar einfach. Kurz nach einem neuen Gerät suchen und schon wird der Racer erkannt. Alles wird über die App gesteuert. Eine Verbindung via den Smartphone Einstellungen ist nicht zwangsläufig nötig.

Je nach Smartphone muss aber das GPS eingeschaltet werden (Ortung). Das dient im Spielverlauf die Daten entsprechend zu speichern und mit den anderen Racern zu vergleichen. Für das Gaming-Feeling sinnig. Hier muss jeder Nutzer selbst entscheiden, ob er sich damit einverstanden erklärt (Thema Datenschutz). Doch anders funktioniert es nicht.

Sobald der Racer gestartet ist, dröhnt aus dem Smartphone Lautsprecher der Racersound. Der ist je nach Smartphone wirklich ordentlich. Den besten Effekt erreicht man jedoch, wenn man zusätzlich über sein Smartphone eine Bluetooth Box koppelt.

Der Sound ist entsprechend gut gewählt und hält sein realistisches Versprechen bei Brems- und Beschleunigungsfahrten, Motorstart und weiteres.

Der Racer ist mit einer Grundbeleuchtung (Tagfahrlicht) versehen und kann über die App mit Scheinwerfern auch aktiviert werden. Gerade beim Gaming in den Absendstunden kommt da ein besonderer Effekt rüber.

 

Die Steuerung ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. Gas und Bremse wird getrennt voneinander per „Schiebetouch“ auf dem Smartphone geregelt (rechts Bremse, links Gas). Richtungswechsel werden entweder durch seitliches kippen oder per Drehbewegung generiert.

Die seitliche Kippbewegung hat für uns die Steuerung doch deutlich einfacher gemacht und ist hier unser Favorit!

Durch eine „Gangschalttaste“ kann man den Racer rückwärts steuern und entsprechend auch rückwärts driften.

Der Racer selbst ist von außen her recht detailgetreu einem Fahrzeug in 1:1. Hier sind zum Beispiel Bremsscheiben deutlich erkennbar und ein nettes Gimmick für die Optik. Das erwarten wir aber auch hier von diesem Produkt.

 

Seit geraumer Zeit sind Racer aus Metall erhältlich. Das gibt der Gesamtoptik noch das gewisse etwas. Unser Racer ist hier aus Plastik, was allerdings im ersten Moment nicht erkennbar ist.

In reiner Fahrzeit betrachtet, benötigt man ca. 60 Minuten, in dem man die ersten Finessen ausgetestet und für ein Rennen gut driften kann. Erfahrung macht den Meister und man lernt bei jeder Nutzung immer etwas Neues hinzu.

Zumal auch über die App das Fahrzeug „getunt“ und somit „fahrbarer“ gemacht werden kann. So wie bei einem rellen Fahrzeug. Leistungssteigerung, verschiedene Motoren und verschiedene Antriebe stehen je nach Erfolgsstufe zur Auswahl.

Die Fahrphysik ist in den meisten Fällen während unseres Tests gegeben gewesen. In manchen Situationen standen die Vorderreifen nicht passen zum Fahrmanöver. Das liegt mit unter aber auch an der Feinjustierung direkt am Fahrzeug (durchführbar am Fahrzeugboden).

Bei der Gymkhana-Edition liegt der Fokus beim Rennen auf Zeit so viele Drifts hinzulegen wie man kann. Durch die Start- und Ziellinien, Messpunkte und der Curbs lässt sich dafür ein individueller Racing-Parcours erstellen. Je nach Rennergebniss sammelt man Punkte, die man dann für das Tuning des Racers benutzen kann.

Selbst eine nasse Fahrbahn lässt sich über die App simulieren. Was will man mehr?

Man kann den Racer auf jeder glatten Oberfläche (selbst Glas) nutzen. Auf Asphalt hat allerdings der Racer seine Schwierigkeiten. „Schlaglöcher“, Dellen und weiteres/ ähnliches macht dem Racer zu schaffen und stört beim Gamingerlebnis. Ein glatter Steinboden ist hier für den Racer der ideale Untergrund.

An die selbst erstellten Rennstrecken muss man sich erstmal gewöhnen. Unterschiedliche Streckenabschnitte benötigen unterschiedliche Fahrskills. Das macht es am Anfang zu einer echten Herausforderung. Gerade im Rennmodus sollte man auf die Zeit achten. Fährt man entsprechend der „Durchsage“ nicht pünktlich durchs Ziel hat man quasi verloren. Da ist Ehrgeiz und Können gefragt.

Tuschierungen verträgt der Racer nicht immer so elegant während der Gaming-Experience. Fast schon zu real als beim Original.

Eine Reinigung der Bodeneinheit des Fahrzeuges sollte man allerdings nach jedem Rennen durchführen. Denn das Gaming in heimischen Gefilden kann Staub und Co. auf die Antriebseinheit bringen. Und das kann auf Dauer den Fahrspaß stören.

Leider ist die eigentliche Antriebseinheit des Racers im Vergleich zum Motorsound aus der App etwas lauter.

Alles in Allem ist der DR!FT-Racer ein Gaming-Erlebnis mit Suchtfaktor. Gaming auf einem neuen Level. 😉

Tuningaufkleber

Je nach Racer und Pack kommen unterschiedliche Kosten beim Erwerb auf einen zu. So kostet das Yellow Beast einzeln 169,90 € aktuell und das Team-Pack in der Gymkhana Edition (2 Racer) 299,90 €.

Verbesserungspotential sehen wir hier im Sound und der Materialverwendung.

Alle Informationen zu den Racern und dem Hersteller findet ihr auf:

Euer EnjoyNews Produkttest-Team.

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